Dresdner Christstollen

Ein "richtiger" Stollen sollte es dieses Jahr sein. Mit viel Butter und ohne modernen Schnick-Schnack. Vier Wochen vor Weihnachten gebacken, kühl gelagert und erst zu Weihnachten angeschnitten hat sich der Aufwand und das Warten wirklich gelohnt.

Da der Teig recht schwer ist, braucht man eine Küchenmaschine. Hat man nur ein Handrührgerät, so sollte man aufpassen, dass der Motor nicht zu heiß wird, und man muss den Teig mit eigener Kraft fertig kneten.

Das Rezept ist im Original von http://commonsblog.wordpress.com/2009/11/15/oma-lenis-dresdner-christstollen/, bei dem ich die Mengen auf einen einzelnen Stollen umgerechnet habe.

Zutaten für den Teig:
  • 800 g Mehl
  • 180 g Zucker
  • 150 g gemahlene Mandeln
  • 80 g Zitronat
  • 400 g Rosinen
  • 300 g Butter
  • 100 g Butterschmalz
  • Stollengewürz (Menge nach Packungsangabe)
  • 250 ml Milch
  • 2 Würfel Hefe
  • 3 EL Rum
Weitere Zutaten:
  • ca. 50-100 g flüssige Butter
  • viel Puderzucker
Zubereitung:
  1. Die Rosinen mit Zitronat und Rum über Nacht ziehen lassen.
  2. Alle Zutaten für den Teig auf Zimmertemperatur bringen und einen Hefeteig herstellen. Diesen für einige Minuten kneten.
  3. Den Teig zwei Stunden gehen lassen, einen Stollen formen und diesen eine weitere halbe Stunde gehen lassen. Geht der Teig zu lange, so verläuft der Stollen beim Backen und wird sehr flach.
  4. Bei 170°C ca. eine Stunde backen.
  5. Noch heiß großzügig mit Butter einpinseln und mit viel Puderzucker bestäuben. Der Teig ist nicht sehr süß.
  6. Den über Nacht ausgekühlten Stollen luftdicht verpacken und für mindestens drei Wochen ziehen lassen. Zwischendurch mal zu probieren ist natürlich nicht verboten, aber das Warten lohnt sich.

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