Basler Ingwer-Leckerli

Gingerli nennt Robert von lamiacucina seine Modifikation der Basler Leckerli, bei denen er einen Teil des Orangeats durch kandierten Ingwer ersetzt.

Freunden von festen (aber nicht harten) und würzigen Lebkuchen kann ich dieses Rezept nur wärmstens empfehlen ! Ich habe das Rezept leicht modfiziert.

Vorbemerkung: Der Teig sollte mindestens drei Stunden, besser sogar über Nacht kühl lagern

Los geht es mit

  • 375 g Mehl Type 550
  • 150 g Muscovade Zucker, im Original: Haushaltszucker
  • 150 g gemahlene Haselnüsse
  • 100 g gehackte Mandeln
  • 2 TL ungesüßtes Kakaopulver
  • 1 gestrichener TL Lebkuchengewürz
  • optional: 1 gestrichener TL gemahlener Kardamom
  • 1 TL gemahlener Ceylon-Zimt
  • 1 Messerspitze Gewürznelkenpulver
  • 1 TL Backpulver

Diese Zutaten gut mischen.

  • 50 g Orangeat fein gehackt
  • 100 g kandirter Ingwer fein gehackt. Ich schneide die Würfel in feine Scheiben.

unter die trockenen Zutaten mischen.

  • 200 g Waldhonig
  • 150 g Birnendicksaft, ich hatte Apfeldicksaft.
  • ein Schnapsglas Kirsch, ersatzweise ein anderer Obstler
  • 1 gute Messerspitze Salz

auf kleiner Flamme verflüssigen und mit Knethaken die Mehlmischung unterarbeiten. Der Teig wird recht fest, ähnlich zu Töpferton Um die Maschine nicht zu überlasten muss man evtl. am Ende von Hand arbeiten. Den Teig zu einer festen Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und mindestens drei Stunden, besser über Nacht ruhen lassen.

Vor dem Backen den Teig zu einer ca. 8 mm dicken Platte ausrollen, bei mir passt diese auf ein Backblech. Robert backt in zwei Durchgängen jeweils nur den halben Teig.

Den Teig 30 Minuten kalt stellen und dann bei 190°C 18-22 Minuten backen. Den noch heißen Lebkuchen in 2-3 cm große Quadrate schneiden, mit einer Glasur aus

  • 120 g Puderzucker
  • Kirschwasser

bestreichen und abkühlen lassen.

Kommentare